Karlsruher SC setzt bei Stürmer Roko Šimić auf Geduld. Trainer Christian Eichner hofft auf den Durchbruch des Neuzugangs, auch wenn sich der formschwache Stürmer zuletzt mit Joker-Einsätzen begnügen musste. Eichner berichtete vor dem Spiel des Fußball-Zweitligisten am Samstag bei Dynamo Dresden von einem langen Gespräch mit dem von Cardiff City ausgeliehenen gebürtigen Mailänder, der für andere Clubs auch neunmal in der Champions League spielte. Christian Eichner erklärt, dass jeder Spieler die volle Unterstützung des Teams hat. Das sei auch bei dem mittlerweile formstarken Mittelfeldspieler Lilian Egloff so gewesen, der anfangs auch Geduld brauchte. In Egloff, Philipp Förster und dem derzeit gesetzten Fabian Schleusener hat Eichner in der Offensive durchaus Alternativen zu Šimić. Ein festes Sturmduo erwartet der 42-Jährige vorerst jedoch nicht. Die Länderspielpause wird dem Team helfen, Spieler stärker auf ihren besten Positionen einzusetzen. Noch schwerer als die ungelöste Stürmerfrage wiegt der Ausfall von Abwehrchef Marcel Franke auf unbestimmte Zeit. Der 32-Jährige leidet an einem Faserriss in der Bauchmuskulatur. Das ist ein herber Verlust, weil er uns sowohl sportlich in der Innenverteidigung als auch als Führungskraft fehlen wird, meinte Eichner. In Dresden ist zudem der Einsatz von Rechtsverteidiger Sebastian Jung wegen Rückenproblemen weiter fraglich. Karlsruher SC will sich nicht unter Druck setzen und gibt Šimić die Zeit, die er benötigt, um sich zu entwickeln. Die Fans des Teams hoffen auf einen baldigen Durchbruch des Stürmers.