Karlsruher SC hat das Graffiti am Schwarzwald‑Grat verurteilt, das am Wochenende mit den Worten „KSC!“ und „ALBTAL ASOZIAL“ auf einen Felsen gesprüht wurde. Der Vorfall löste sofort Empörung beim Schwarzwaldverein Hornisgrinde aus, der den Akt als Vandalismus in einem Naturschutzgebiet bezeichnete.
Was ist passiert?
Am Samstag‑Nacht‑Sonntag‑Übergang wurde ein Fels am Karlsruher Grat bei Ottenhöfen mit blauer Sprühfarbe besprüht. Der Text bezieht sich eindeutig auf die Fan‑ und Hooligan‑Szene des 2. Bundesliga‑Clubs. Ein Bergwachtkamerad entdeckte das Graffiti am darauffolgenden Dienstag und meldete es an den Verein. Der Schwarzwaldverein betont, dass das Kunstwerk keine künstlerische Leistung sei, sondern Sachbeschädigung an wertvollem Naturraum.
Warum betrifft das den KSC?
Der Club distanziert sich ausdrücklich von jeder Form der Sachbeschädigung und verurteilt den Missbrauch seines Namens. "Wir verurteilen jede Form von Sachbeschädigung aufs Schärfste", erklärte ein Sprecher des KSC. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das Image des Vereins und die Verantwortung seiner Anhänger, insbesondere im Kontext von Fan‑Gewalt und öffentlicher Wahrnehmung.
Wie reagiert die Bergwacht?
Chris Faißt, Vorsitzender der Bergwacht‑Ortsgruppe Achertal, erklärte, dass das Graffiti vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag entstanden sei. Der betroffene Fels liegt auf Privatgrund eines Bergwacht‑Mitglieds. Die Bergwacht plant, das Graffiti mit einem biologisch abbaubaren Reinigungsmittel zu entfernen, stellt jedoch keine Anzeige, da die rechtliche Lage unklar sei.
Was bedeutet das für den Verein aktuell?
Der Vorfall kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Karlsruher SC in der 2. Bundesliga auf dem 10. Tabellenplatz steht, jedoch noch 0 Punkte gesammelt hat. Die Offensivstatistik ist ebenfalls leer: 0 Tore erzielt, 0 Gegentore erhalten, also ein Tor‑Differenz von 0. Das nächste Spiel ist gegen den 1. FC Magdeburg am 13. März 2027 im Wildparkstadion, wobei Magdeburg aktuell den 14. Platz belegt. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Club sowohl sportlich als auch reputativ an einem Wendepunkt steht.
Karlsruher SC Hub